Türen aus China importieren: Ein vollständiger Leitfaden für B2B-Käufer
China ist der weltweit größte Hersteller von Türen und Türkomponenten. Für internationale B2B-Käufer bietet die direkte Beschaffung aus chinesischen Fabriken erhebliche Kostenvorteile – typischerweise 30–50 % unter den Preisen lokaler Händler. Dieser Leitfaden führt Sie durch jeden Schritt des Importprozesses.
1. Zuverlässige chinesische Türenfabriken finden
Beginnen Sie Ihre Suche auf B2B-Plattformen wie Alibaba, Made-in-China oder Global Sources. Achten Sie auf verifizierte Lieferanten mit nachgewiesener Exporterfahrung. Besuchen Sie nach Möglichkeit die Canton Fair oder die China International Hardware Show, um Hersteller persönlich zu treffen.
2. Zertifizierungen und Qualitätsstandards prüfen
Verlangen Sie Kopien der ISO 9001-Zertifizierung, CE-Kennzeichnung (für den EU-Markt) und FSC-Zertifizierung (für Holztüren). Seriöse Fabriken stellen diese Dokumente problemlos zur Verfügung.
3. MOQ und Preise verhandeln
Die Mindestbestellmenge (MOQ) variiert je nach Hersteller und Produkttyp. Typische MOQ-Werte liegen zwischen 20 und 100 Einheiten pro Modell. Bei größeren Bestellmengen sind Rabatte von 10–20 % üblich.
4. Qualitätskontrolle managen
Beauftragen Sie einen unabhängigen Drittanbieter-Inspektor (z. B. SGS, Bureau Veritas) für eine Pre-Shipment-Inspektion. Definieren Sie klare Qualitätsstandards in Ihrem Kaufvertrag.
5. Versand und Dokumentation
Türen werden in der Regel per Seefracht in 20- oder 40-Fuß-Containern verschifft. Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Dokumente vorliegen: Handelsrechnung, Packliste, Konnossement und Ursprungszeugnis.
Senior Export Manager, Bestop Door Factory
15+ years in door manufacturing & B2B export